Stress und Kreativität

von der Energieverschwendung zur treibenden Kraft

Oder: Wo ist die Grenze vom Bewußten zum Unbewußten?

 

Ich kann mich jeden Moment neu für die Angst oder die Liebe entscheiden.

Stimmt das? 

Was macht dieser Satz mit mir?

Sobald ich auf unbewußte Areale in mir treffe, scheine ich ja keine Wahl mehr zu haben.

Da ist sehr spannend zu schauen:

Wo ist die Grenze vom Bewußten zum Unbewußten? 

 

Ich habe schon in meiner Kindheit begonnen diese Grenze zu erforschen, indem ich bewußt mitbekommen wollte, wie ich einschlafe. Das wurde lange Zeit zu meiner Lieblings Einschlaf Beschäftigung. Der Weg ist das Ziel bei solchen Vorhaben, sonst verliert sich mit der Zeit die Hartnäckigkeit an Dingen die unmöglich scheinen dranzubleiben. Es musste mir einfach egal sein, ob ich das je herausfinden werde. Das brachte mir die nötige Gelassenheit mit diesem Projekt zu sein.


Wenn ich in der Liebe bin, bin ich einfach und es ist eine natürliche Antwort auf den Moment, so wie der Grashalm einfach wächst und die Sonne einfach scheint.

 

Erlebe ich eine Situation, die mir Stress verursacht, aktiviere ich Schutzmechanismen um damit umgehen zu können.

(Hier beziehe ich mich vorerst auf den Stress, der mir Energie kostet.)

Ganz viele von den Schutzmechanismen sind unbewusste Handlungen. Hochintelligente Massnahmen, die irgendwann notwendig wahren um "mein" da sein zu schützen. Bei traumatischen Ereignissen oder schwierigen Situationen:

  • Die letzten Tage, Monate, Jahre
  • In meiner Kindheit
  • Bei meiner Geburt
  • Im Mutterleib
  • Übertragenes von meiner Herkunftsfamilie (Traumen, die weitergegeben werden)
  • Kollektive Schattendynamiken (Ortsbezogene, Kulturelle, Kriegstraumata,..)

Die Frage ist halt: Wie aktualisiert ist mein System? Sind meine Updates auf dem neuesten Stand?

Wieviel alte Muster die keine unterstützende Funktion mehr haben und mir inzwischen ziemlich mühsam den Blick verstellen, sind grad aktiv, oder aktivieren sich bei Stress?


Mystische Prinzipien der Heilung mit Körperarbeit

Ich kann mich entweder beschweren, oder entwickeln. (Beides gleichzeitig ist meiner Erfahrung nach nicht möglich)

"Hört ein Weiser dem Tao, beginnt er sofort danach zu leben.

Hört ein Durchschnittlicher vom Tao, so glaubt er halb, halb zweifelt er.

Hört ein Törechter vom Tao so lacht er laut heraus. Würde er nicht lachen, wäre es nicht das Tao."

Um das ganze Marktplatz gerecht zu gestalten, möchte ich hier anmerken:

Ich lade hier ein um gemeinsam tiefer zu forschen, um Inspirationen auszutauschen, zu lauschen in die Tiefe des Seins. 

Mein Zugang ist der des Lauschen in die Tiefe des Lebens und darüber hinaus. Und sehnt sich danach sich zu verbinden mit Wissenschaft und Forschung, mit den aktuellsten Erkenntnissen die vor Inspiration sprühen.

Meine Zutaten sind Mystische Prinzipen von Heilung in Verbindung mit Körperarbeit Lauschen - Berühren - Raumhalten - Bezeugen

So lerne ich jeden Moment vom Leben was Neues.

Was ich zu geben habe, ist meine Präsenz mit dem , was gerade ist. Jeden Moment neu, in der mir gerade zu Verfügung stehenden Möglichkeit.

Ich bin Anfänger, Schüler des Augenblicks!

Und der Weg ist mein Ziel!

Und dieser Moment ist der einig wichtige!


Sich berühren lassen

  • Alleine ist es sehr schwierig, die Grenze zu erforschen, wo ich unbewußt werde.
  • Habe ich aber ein Gegenüber, ist da ein Resonanzraum, der es uns ermöglicht umfassender zu bezeugen, was den Übergang ins Unbewusste auslöst. 
  • In Verbindung mit Berührung (Körperarbeit) wird die Erfahrung für den Körper noch direkter erfahrbar.

Mich interessiert, wenn Körperarbeit keine Symptombekämpfung mehr ist, sondern ein Werkzeug auf der Reise zur Essenz.

 

 

Durch Berührung mit den Stressebenen in den unterschiedlichen Körpersystemen ins Gespräch kommen. 

Berührung ist Leben.

Berührung ermöglicht Vertrauen auf Ebenen, die ich rein im Gespräch oft nicht erreichen kann. Auch wenn im Raum dazwischen sehr viel Heilung passieren kann, glaub ich gibt es Traumaebenen, die in den unteren Chakren sich befinden, die oft dieses Berührt werden brauchen um Vertrauen zu entwickeln, dass sich Heilung wirklich verkörpern kann.

Oft darf etwas heilen, aber im Alltag, wenn die Schwerkraft wirkt und die Gewohnheit wieder intensiv triggert ist noch zu wenig Verkörperung des Neuen, des Heilen da, um sich durchzusetzen.

Berührung ist eine starke Form der Erinnerung. In beide Richtungen.