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Stress

Solange eine Frucht nicht reif ist, lässt sie sich nicht leicht pflücken. Man müsste sie abreisen und schmecken würde sie auch noch nicht. Von unreifen Früchten kann man Bauchweh bekommen.

Wenn mein Kind noch nicht bereit ist, in die Schule zu gehen, macht das sehr viel "Stress" es irgendwie hinzubiegen und hoffen, dass es besser wird.

Hab ich die Basis, meinem Kind den Raum zu halten, bis es "reif" ist? Dass die Neugierde langsam die Angst ablöst. Ist die Zeit reif, ist es für das Kind die normalste Sache der Welt. Sogar in schwierigen schulischen Umständen.

 

Wieder geht es um Vertrauen.

Egal wie die Umstände sind. Was braucht es, um sich langsam in Veränderung hineinentspannen zu können?

Zuerst muss ich mich entspannen (loslassen) können. In dieser Bewegung wird die Energie die in Stress gebunden ist verfügbar als Kraft für den Weg. In dieser Bewegung entstehen Wellen auf mein Umfeld. Das macht Entwicklungsdruck, der wieder "Stress" heissen kann.

Kann ich meine Basis halten, um auch die Auswirkungen aus meinem Umfeld beinhalten zu können?

Sobald ich im "aussen" hilfreich sein will, obwohl meine eigene Basis noch nicht reif ist, macht das wieder "Stress".

Also bleib ich bei mir, so lange, bis ich reif vom Baum falle. Und dann werde ich merken, dass ich dadurch die beste Hilfe bin. Und für vieles ist gesorgt. Vertraue der grösseren Intelligenz. 

Ansonsten ist die Gefahr, dass ich ständig mit meinem Stresslevel das Umfeld informiere, dass vielleicht noch weniger damit umgehen kann, als ich.

Hab ich zu wenig vertrauen, glaub ich mich um alles selber kümmern zu müssen.

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