Trauma-Bewusst-Sein

Unsere Erfahrung vom Individuellen Trauma ist eingebettet in das Transgenerationale Trauma und das wiederum in das Kollektive Trauma. Wir sitzen gemeinsam in dieser Erfahrung, auch wenn sie jeder sehr individuell erlebet.

Wenn wir uns den Herausforderungen der heutigen Zeit stellen wollen, kommen wir nicht drum herum uns diesem Thema zu widmen. Trauma geht uns alle an, bzw. betrifft uns alle - direkt oder indirekt. 

Für mich ist interessant, wo wir immer noch Energie in Blockierung halten, obwohl die Gefahr schon lange wieder vorbei ist. Ich sehe drei Gründe, warum wir das tun.

  • Einmal ist da die Gewohnheit. Wir sind einfach noch nicht auf die Idee gekommen, es anders zu machen. Manchmal ist es einfach bequemer in einer Gewohnheit zu bleiben.
  • Es wirken Strukturen in denen wir eigebettet sind, wie z.B. Kultur, Familie.
  • Es wirken Traumaaspekte. Entweder selbst erlebtes, transgenerationales, oder kollektives.

Bei der Gewohnheit kann ich sehr viel selbst verändern. Bei dem Eingebettet sein ist starre Strukturen liegt es an mir, wie sehr ich selbst über meine Zimmerdecke hinauswachsen mag.

Bei Trauma braucht es Experten wie Taumatherapeuten. Meine Begleitung bezieht sich auf den Teil der eigenverantwortlichen Selbsterfahrung.


3 Arten von Trauma

Individuelles Trauma

Das ist eine sehr individuelle Erfahrung. Oft auch durch Erfahrungen die die Allgemeinheit nicht unbedingt als traumatisierend wahrnimmt. 

Transgenerationales Trauma

Dieses inzwischen wissenschaftliche beschriebene und erforschte Trauma macht uns bewusster, wie sehr wir von unseren Ahnen beeinflusst sind. 

Kollektives Trauma

Die Wunden der Vergangenheit sind allgegenwärtig. Unsichtbar und doch so sichtbar in Irritationen,  blinden Flecken, tauben Stellen, die ganze Landstriche oder Kulturen betreffen.