Blog - ein Dialog

Hier habe ich Raum geschaffen um Puzzle Stücke aus unterschiedlichen Bewusstseinseben platz nehmen zu lassen. 

Vor allem in der kollektiven Arbeit möchten Aspekte gehört, bezeugt werden!

 

im Raum dazwischen dem WIR zuhören

sich dem DU und dem ICH stellen - im Menschlichen, wie im Feinstofflicheren

Stimmen und Gespräche aus dem Raum dazwischen

... aus Kontemplationen, Meditationen, Readings über Themen, ...


Mein Youtube Kanal

0 Kommentare

About my online work

Folder

Mein Angebot kurz zusammengefasst.

0 Kommentare

Wald Treffen

Dieses Angebot findet über der Verein Authentisch - Sein statt.

0 Kommentare

Karte - Vertrauen braucht oft Mut

0 Kommentare

Karte - Mut im richtigen Augenblick

0 Kommentare

Karte - ganz ankommen im Gehen

0 Kommentare

Karte - Das Wunder des Augenblicks

0 Kommentare

Karte - wach sein

0 Kommentare

Karte - der Raum dazwischen

0 Kommentare

Karte - Schönheit

0 Kommentare

Karte - Trauma

0 Kommentare

Karte - Schnee

0 Kommentare

Karte - Sein oder Schein

0 Kommentare

Karte - was ist Mode?

0 Kommentare

Karte - verneigen

0 Kommentare

fehlerfreudig

Foto von Adrian, 7 Jahre
Foto von Adrian, 7 Jahre

Fehlerfreudig zu werden - für viele von unserem Aufwachsen ein scheinbar anderer Planet. Wir wurden häufig auf Perfektion erzogen. Oder haben uns das schon sehr früh als Überlebensstrategie zugelegt.

 

Im lernen mit LAIS z.B. gehört fehlerfreudig zu sein zu den Tools, die Zugang zu Kreativität, Freude und miteinander auf Augenhöhe zu lernen schaffen. Das ist wirklich spielen. Wie sonst will ich was erfahren oder entdecken?

 

Erkenne ich einen Fehler, geb ich ihn zu (sofort) und kümmere mich um Wiederherstellung. 

 

Von natürlich begleiteten Kindern kann man sehen, wie genussvoll man fehlerfreudig sein kann! Denn sobald der Fehler erkannt, zeigt sich eine neue Möglichkeit, die pure Kreation sein kann! 

Und das ist leben. 

Wir sind hier um Fehler zu machen. 

Aus dem ist Mensch sein gemacht. 

Erst daraus kann Entwicklung überhaupt stattfinden. 

Wie anmassend wir so sind, wenn wir uns mit Perfektionsanspruch über Gott stellen?

Es ist hilfreich sich an Perfektion zu orientieren um der Klarheit wegen. 

Aber unser Anspruch das zu sein zu wollen oder zu müssen ist das Dilemma. 

Da verweigern wir das Mensch sein.

 

Fehlerfreudig zu werden lohnt sich! 

Das entspannt nicht nur mich selbst sondern vor allem auch mein Umfeld ... :-)

0 Kommentare

Schritte in die Kraft

Kann ich meine Schritte in die Kraft so gehen, dass ich die Angstwellen, die meine Bewegung auf meine Umgebung macht liebevoll beinhalten kann? Gewohnheiten zu Durchbrechen braucht Mut. Liebe hat nichts mit recht machen zu tun. 

Und liebevolle Sanftheit mit mir und damit auch mit meinem Umfeld darf mehr und mehr Platz nehmen ...

0 Kommentare

Anerkennen was ist

Wenn ein Erdbeben mein Haus zum Einsturz gebracht hat, kann ich mir nicht Schritt für Schritt Zeit nehmen und mich fragen, wann ich bereit bin das Haus einstürzen zu lassen. Das ist (eine Erkenntnis,) ein Ereignis dass meine Wirklichkeit in einem Moment für immer verändert. Es braucht viele Schritte und Zeit mit dieser neuen Situation umzugehen. Das ist ein grosser Unterschied. Manche Erkenntnisse im Leben treten plötzlich ein und die Veränderung hat ab dem Zeitpunkt schon begonnen. Aber da es oft eine innere Erkenntnis ist, die im Aussen noch nicht für die meisten zu sehen ist, kann ich mir ja noch einreden, dass das noch gar nicht passiert ist. Da sehe ich eine grosse Gefahr den eigentlichen Prozess zu umgehen. Und da fängst oft erst das eigentliche Desaster an.

Da hilft mir der Satz sehr: Gott sieht alles. Da brauche ich nichts mehr vor irgend jemanden verheimlichen. Da bin ich aufgehoben und geführt. In Licht und Liebe gehüllt, in meiner ganzen Kraft. Dass ist dann, wenn ich mich vor Gott verneige und anfange meine Schritte in meinem Tempo zu gehen. Von da, wo ich gerade bin. Im Innen und im Aussen.

0 Kommentare

meinen Platz finden

Ich bräuchte dringend ein Monat einfach Schlamm sinken lassen und Stille, Einfachheit, dass alles natürlich sich auf seinen Platz setzen darf. Diesen Prozeß kann ich nicht drängeln. Und auch nicht vom Kopf her steuern. Aber es braucht als Wichtigstes nein neutrales Klima ohne permanenter Manipulation. 

Kann ich das auch in meinem Inneren kreieren, trotz des äußeren Lärms?

 

Atmen - meine Füsse spüren - Herz öffnen - Licht einladen

0 Kommentare

Augenhöhe

Wenn ich jemanden erhöhe, entferne ich mich vom Meridian des Lebensflusses. Ich kann Qualitäten eines Menschen sehr schätzen und dankbar dafür sein?

 

Langsam darf in unserer Kultur eine gesündere Form platz nehmen für ein Miteinander, auf Augenhöhe, wo jeder mehr und mehr seinen authentischen Ausdruck finden kann.

0 Kommentare

mit einander

ich bin zutiefst davon überzeugt, dass wir es nicht alleine schaffen müssen. Es ist unsere Verantwortung ein sicheres Umfeld zu schaffen. Und wir brauchen einander - deshalb sind wir da!

0 Kommentare

Heilung

Erst wenn kein Mensch mehr isoliert leiden muss haben wir es als Gesamtheit geschafft uns wieder? in Fluss zu bringen.

0 Kommentare

Möglichkeiten

... Und es ist schön zu erfahren, dass an Punkten, wo alles verloren scheint auf einmal die Sonne aufgeht und es eröffnet sich eine neue Möglichkeit. Und ich denke, dass es auch weiter so möglich ist. Unüberwindbar scheinen die Probleme, die jetzt so deutlich im Raum sind. Schritt für Schritt jeden Atemzug neu Herz verbinden, Raum halten Licht einladen, die Füße spüren ...

0 Kommentare

Verbunden

das Licht soll durchfließen. Wie ein Baum Sonnenlicht aufnimmt und über die Wurzeln mit dem Umfeld verschmilzt. So sind wir nach der Meditation natürlich klar und gegroundet. Und unser Herz strahlt. Geben wir das Licht nicht über den Boden ab, sind wir wie ein Luftballon mit Gas gegüllt - isoliert, enthebelt. Durch uns darf die Natur wieder heiler werden.  

 

Mein Gegenüber: welche Ebene spricht und welche hört zu?            

Selbstwert: Für mich einstehen, meinem Herz folgen     

 

EinWegweiser: hineingehen - nicht aufgeben - dem Stern folgen - achtsam bleiben!            

 

„Die Erde liebt dich und die Liebe heilt dich".    

"Wir sind geschützt, in Licht und Liebe gehüllt in unserer ganzen Kraft ".    

   

Ich atme dich ein - ich atme dich aus - Jeden Atemzug   Den Ärger authentisch Ausdruck geben, die Energie wieder in Kreativität wandeln: geh in den Wald und schrei oder boxe so dass du möglichst niemanden verletzt. Aber lass ihn zu, sonst vergiftest du uns. 

 

Liebe hat nichts mit rechtmachen zu tun. Praktizierte Liebe scheint manchmal grausam erscheinen. Dein Herz weiß ganz innen von deiner Wahrheit. Und diese zu gehen, darum geht es jetzt und immer.

 

0 Kommentare

klare Worte

 ... was ist wenn ich mich nur auf meinen ganz individuellen menschlichen nächsten Schritt einlasse. Vielleicht ist das das einzige, was es gerade für mich zu gibt. Das geht halt nicht, wenn ich gleichzeitig eine Rolle spiele aus der ich nicht bereit bin einen Moment mal raus zu steigen oder mir einen Raum dafür schaffe. Und des braucht halt auch die Möglichkeit in einem geschützten Raum sich einen Prozess hingeben zu können. Deshalb sind wir hier und hier gibt es keinen Menschen für den das nicht zutrifft. Und es braucht Berührung dazu. 

0 Kommentare

Es ist, was es ist

... Und ich denke schon, je mehr ich lande, da wo ich bin, umso mehr sehe ich das Grauen in mir und um mich. Und es ist, was es ist - sagt die Liebe. Und ich suche diesen hauchdünnen Grad, wo das Herz noch offen sein kann und doch schon dabei ist, sich einzulassen ... mehr und mehr in den Abgrund. Um die grössere Geborgenheit wahrnehmen zu können, die alles umgibt.

 

Tiefes Vertrauen ist da, für die nächsten Schritte. Auch wenn es uns rüttelt. 

0 Kommentare

ein Schlüssel

Adrian ist krank. So bin ich heute einfach mit ihm daheim. Ich merke gerade, wie gut mir das tut. Eine Pause von so vielen „Verpflichtungen“. Auch wenn die Aktivitäten an sich einfach nur zu tun sind und an sich kein besonderer Aufwand sind. Aber die fehlende Zeit oder Raum einfach mit dem zu sein, was gerade ist - im Raum dazwischen. Das ist das, was mich auslaugt. Da die Erfahrungen sich nicht vollständig erlösen können. Und das was sich im Raum dazwischen abspielt möchte sich erlösen. Das geht nur, wenn ich den Raum dafür schaffe. Da es so subtil ist und erst sich zeigt, wenn es still genug ist. Da liegt ein wichtiger Schlüssel. Beachte ich das, lade ich mich auf während des Gehens. Und dann spielt es auch keine Rolle, wie herausfordernd ein Schritt gerade ist oder wie erfüllend...

0 Kommentare

Chaos

Unglaubliches Chaos in der Wohnung. Ich bin bezeuge und versuche ruhig zu bleiben. Viel zu tun, vieles gleichzeitig. Mag das Wesentliche nicht aus den Augen verlieren. Ich bin jetzt da. Und das ist, was es gerade ist. Ich bin zuversichtlich, dass alles wieder schnell in eine Ordnung kommen kann. Ich übe liebevoll zu sein, mit dem, was gerade ist. Es ist gerade so deutlich - ich kann mich jeden Moment entweder für die Angst, oder für die Liebe entscheiden. Und wie sehr sich das Kleine im Großem zeigt und umgekehrt..

0 Kommentare

Geborgenheit erfahren

Das Genährt sein als Baby. Körperkontakt zur Mama. Muttermilch. Mamas Präsenz.

Das halten des eigenen Körpers. Berührung Haut auf Haut (meine Hand liegt auf meinem nackten Bauch oder Oberarm oder Hals, ...) Und sanfte Kreise vom Bauch heraus. Vom Unterbauch (1., 2. Chakra). Da wo das Urvertrauen sitzt, die Kraft der grossen Mutter. Ich finde mich langsam in meinen Rhythmus ein, den ich brauch, in die Art der Bewegung, egal wie subtil sie ist. Nehm den Atem als Unterstützung. Auf dass sich langsam wohliges Vertrauen ausbreiten darf. Nach oben, wo es mir hilft, die Energie nach untern sinken zu lassen und damit den Kopfbereich zu entlasten. Nach unten bis in die Zehen und darüber hinaus bis tief in den Boden, der mir einen gesunden Austausch mit der Erde ermöglicht.

So darf ich mehr und mehr landen in meinem Körper, hier auf der Erde. So kann ich die Nabelschnur zur Erde spüren, die mich immer nährt.

Das ist eine Übung die ich jeden Moment neu beginnen kann, aber eine Übung die ich nie beenden brauche. Die kann den ganzen Tag über gehen und vor allem auch in der Nacht. Ich lege meine Hand da hin, wo es mich gerade nährt. Das innere Schaukeln stellt ich ganz subtil mit der Zeit wie von selbst ein, wenn ich es brauche. Was brauche ich gerade von der Mama? Körperkontakt? Milch? Ihre Präsenz?

Sobald ich das herausgefunden habe, kann ich mich (auch im im Aussen) darum kümmern.

Ich kann mich selbst umarmen, halten, berühren, oder besser von jemanden halten lassen, wo es nährend ist.

Ich kann mich mit nährender Nahrung oder heilenden Mitteln versorgen, oder einfach Wasser das Elixier des Lebens schluckweise nährend einfliessen lassen in mein Das sein.

Ich kann mit mir selbst präsent sein, oder besser mit jemanden sein, der mir den Raum halten kann. (einfach nur sein)

Vor allem anfangs kann das Tränenmeer fliesen als wolle es nicht mehr aufhören. Und ich kann das aber regulieren, dass es in meinen Alltag einfliessen darf. Räume schaffen, wo die Tränen einfach fliessen dürfen. (Auch wenn ich sie unterdrücken muss, kann ich trotzdem sagen: ja ich sehe deine Tränen und kann das Wasser spüren, dass hinunterfließt und in den großen Kreislauf einfließt.) Und wenn da noch kein Zugang zu den Tränen ist, auch damit einfach liebevoll sein. Wie eine Mutter, die sich um ein Neugeborenes kümmert und doch am Leben teilnimmt. 

 

Und ich sehe diese pubertäre männliche Energie, die trotzt und ärgerlich ist und will. Die sofort in Angriff gehen will und sich zugleich hinter dem Schild versteckt. Die die einfach mal schreien will und einfach mal um sich schlagen will. Die ihre Kräfte spüren will und die körperlichen Grenzen erforschen mag.

Einfachmal mal komplett „auszucken“. Einmal so schreien, dass es endlich still werden kann im Innen. 

 

Dieses ganz gross und gleichzeitig ganz klein zu sein. Was Kinder um sieben herum sehr deutlich zeigen können. Ich will schon ganz gross mitspielen in der Welt und sobald es zur Verantwortung kommt, fallen sie ins Babystadium zurück. Kann ich dafür den Raum halten? Liebevoll da sein, dass sich „das innere Kind“ das ich bin Schritt für Schritt in diese Verantwortung hineinentspannen kann. Haben die Schritte das richtige Maß, scheint jeder Schritt machbar.

Nehm ich mir einen zu grossen Schritt vor, fang ich ihn erst gar nicht an zu gehen.

0 Kommentare

kleine Schritte

Ich gehe diese kleinen Schritte und fülle sie mit Bewusstsein und bezeuge liebevoll, was gerade ist.

Das ist eine sehr mächtige Bewegung.

0 Kommentare

Stress

Solange eine Frucht nicht reif ist, lässt sie sich nicht leicht pflücken. Man müsste sie abreisen und schmecken würde sie auch noch nicht. Von unreifen Früchten kann man Bauchweh bekommen.

Wenn mein Kind noch nicht bereit ist, in die Schule zu gehen, macht das sehr viel "Stress" es irgendwie hinzubiegen und hoffen, dass es besser wird.

Hab ich die Basis, meinem Kind den Raum zu halten, bis es "reif" ist? Dass die Neugierde langsam die Angst ablöst. Ist die Zeit reif, ist es für das Kind die normalste Sache der Welt. Sogar in schwierigen schulischen Umständen.

 

Wieder geht es um Vertrauen.

Egal wie die Umstände sind. Was braucht es, um sich langsam in Veränderung hineinentspannen zu können?

Zuerst muss ich mich entspannen (loslassen) können. In dieser Bewegung wird die Energie die in Stress gebunden ist verfügbar als Kraft für den Weg. In dieser Bewegung entstehen Wellen auf mein Umfeld. Das macht Entwicklungsdruck, der wieder "Stress" heissen kann.

Kann ich meine Basis halten, um auch die Auswirkungen aus meinem Umfeld beinhalten zu können?

Sobald ich im "aussen" hilfreich sein will, obwohl meine eigene Basis noch nicht reif ist, macht das wieder "Stress".

Also bleib ich bei mir, so lange, bis ich reif vom Baum falle. Und dann werde ich merken, dass ich dadurch die beste Hilfe bin. Und für vieles ist gesorgt. Vertraue der grösseren Intelligenz. 

Ansonsten ist die Gefahr, dass ich ständig mit meinem Stresslevel das Umfeld informiere, dass vielleicht noch weniger damit umgehen kann, als ich.

Hab ich zu wenig vertrauen, glaub ich mich um alles selber kümmern zu müssen.

0 Kommentare

Vertrauen

 

Flüchtlinge aus einer diktatorischen Struktur kommend können sich nicht einfach so auf Knopfdruck in eine "freie, demokratische" Kultur hinein entspannen. Ganz abgesehen vom Trauma, das sie mitbringen.

Wieviel Zeit brauchen Menschen um sich in Veränderung hinein entspannen zu können?

Wieviel Veränderung ist verkraftbar ohne noch mehr in die Verweigerung zu gehen?

Da spielen Kulturraum, Bewusstsein, Trauma,.. eine grosse Rolle. Und in welche Richtung findet Veränderung statt.

Wie lange dauert es, bis sich eine kleine Stadt in den Alpen für Bewusstseinsarbeit beginnt zu interessieren?

 

Ist da die Veränderung an sich die Hürde?

Oder geht es um Vertrauen?

0 Kommentare

Ich und das Kollektiv

Ich muss achtsam sein um nicht meinen Prozess zu umgehen und sagen das ist das Kollektiv.

Ich habe immer was damit zu tun, wenn es sich zeigt, sogar wenn ich Raumhalter eines Gruppenevents bin.

"Das Kollektiv" überschwemmt mich so lange, bis ich einfach meine Hausaufgaben mache. Auf einmal kann ich es schon "steuern". Vielleicht kann ich es später mal bewusst abrufen, einladen, entladen..

Je einfacher ich im Denken und Handeln bin, hab ich die Demut mich zu verneigen.

Je mehr ich meine Hausaufgaben in mir mache umso klarer spüre ich das wir, umso heiler wirkt es ich auf das Gesamte aus.

Ich sehe das auch in Bezug auf das "Unbewusste" Ahnen...

Bin ich verbunden weiss ich, dass das ich bin. Ich ist grösser, wie diese Leben.

Und ich kann mir Zugang kultivieren um besser damit arbeiten zu können.

 

Wie oft muss uns das Wasser bis zum Hals stehen um zu merken, dass unterstützende Hände die ganze Zeit schon da waren.

Die Arroganz ist das, was uns abhaltet die heilige Ordnung zu leben.

 

Alles was grad ist, hat auch immer mit mir zu tun, so bin ich auch immer Schüler und Anfänger und Achtsamkeit ist mein Begleiter. Je grösser ich bin, umso mehr Bewusstsein habe ich darüber, umso klarer kann ich mich darum kümmern.

 

0 Kommentare

Wie bin ich hilfreich?

Ich liebe dich und unterstütze dein authentisches Selbst. Und ich unterstütze NICHT deinen Schattenanteil (sofern er mir bewusst).

Was heisst dieser Satz in schwierigen Beziehungssituationen?

Habe ich so viel Basis dich in deinem "Kampf mit dem Ego" so zu begleiten, dir den Raum liebevoll zu halten bis du wieder bei dir bist? Egal, wie bedrohlich das sich anfühlen mag?

Oder wo ist der Punkt, wo ich den (Blick) Kontakt nicht mehr halten kann, wo ich klein beigebe um selbst "heil" zu bleiben. Alles gut, solange ein Teil von mir den Prozess bezeugen kann. Wenn nicht, macht auch nichts, dann bekomm ich das eh (noch) nicht mit und die Situation wiederholt sich „extra“ wieder, dass ich das wieder üben darf.  :-)

 

0 Kommentare

Ordnung

Es braucht grad sehr viel Achtsamkeit, dass bei Zurückhaltung der Inspiration nicht wieder Verstopfung entsteht. Gleichzeitig soll das System nicht Überlanden werden.

Das rechte Mass lässt alles in Fluss kommen, alles in seiner Zeit.

 

Wenn Menschen zusammenleben wird oft deutlich, welche Unterschiede es gibt, was jeder einzelne unter Ordnung versteht.

Jeder benutzt unterschiedliche Strukturen der Ordnung für unterschiedliche Bereiche.

Ich habe eine Ordnung im Büro (oder eben nicht). In einer vielleicht anderen Ordnung putze ich mein Zähne oder gehe mit Prozessen um. Welche Ordnungsstruktur benutze ich, um etwas zu verdauen...

Überall gibt es so was wie eine Struktur der Ordnung.

Gelingt es mit mehr Bewusstsein über meine eigenen funktionellen oder eben veralteten Ordnungsstrukturen zu erlangen, ist das sehr Energiesparend.

 

Und kann ich mich auf mein Gegenüber einlassen um auf die gleiche weise die Ordnungsstrukturen des Anderen zu studieren mich einzulassen, damit zu tanzen? Diese Bewegung zu lernen, zu erkennen, wo meine Grenzen sind etwas nachvollziehen zu können.

Dann auch wieder zu meiner eigenen zurückzukehren um klarer sehen zu können, wo unser Beziehungsraum im Moment an seine Grenzen kommt. Es ist speziell spannend wenn "männliche und weibliche" Strukturen der Ordnung anfangen miteinander zu tanzen. Da stößt man anfangs oft auf scheinbar unüberwindliche Wiederstände.

Der Kopf hat klarer weise eine andere Struktur der Ordnung, wie das Bauchgefühl.

Einmal braucht es Punkt für Punkt, Anderes ordnet sich erst in einem scheinbarem Chaosraum.

Komplexität ist Einfachheit im richtigem Gefäß!

In einem Team wird "Magie" sichtbar, wenn die höchste Form, der effektivste Ausdruck (der sich natürlich ständig updatet) aller, miteinander tanzt.

0 Kommentare

Kleidung

Trag ich Kleidung um zu ....

Oder nütze ich Kleidung um meinen Authentischen Ausdruck zu unterstützen.

Kleidung kann sehr hilfreich sein um im Gespräch mit mir zu sein.

Was unterstütz mich. Welche Farben, welche Materialien...

Jeder Tag und Moment hat seine bestimmten Qualitäten. Lasse ich mich auf mein Körperbedürfnis mehr und mehr ein, fängt er an mit mir zu sprechen und ich bekomme mehr und mehr Reading über Jetzt und Zukunft.

Je nach dem, zu welchem Kleidungsstück ich reifen möchte, sagt dies etwas über mein Bedürfnis gerade aus. So kann ich auch lernen, mich besser zu lesen.

Brauch ich Schutz, Unterstützung, möchte ich Lebensfreude feiern, bin ich sensibel, ärgerlich, kreativ, in Liebe,..... 

Wird mir klar, dass ich keinen Sinn für Stimmigkeit habe, merke ich das bei der Kleiderwahl (Verwirrtheit). Das ist ein wichtiger Hinweis für mich, vor allem wenn Termine anstehen, wo diese Information hilfreich ist.

 

Habe ich das Bedürfnis dies auch mit der Welt zu teilen, oder brauch ich nach außen eine Uniform, um getarnt oder geschützt zu sein? Fühl ich mich wirklich wohl in meinen Kleidern, oder folge ich Ratschlägen, weil das so gehört?

Drückt das was ich anhabe, das was ich bin authentisch aus? Ist Kleidung für mich eine förderlicher oder hinderliche Struktur?

Kontempliere ich diese Thema, mache es zu einem der Spiele die ich installieren kann, wenn sie mir Spass machen um Körperbewusstsein fördern.

Unpassende Kleidung kann unnötige Energieverschwendung sein. Vor allem Farben sind kräftiger, als man so denken mag (besonders Schwarz oder Weiss). Jedes kleinste Detail im Leben hat Potential förderlich oder hinderlich zu sein, für mein jetzt da sein!

Wann macht es Sinn Kleidungs - Ratschlägen zu folgen aus verschiedensten Gründen. Wenn auch meine Essenz zustimmt, ist das super.

Manche Menschen lieben Anzüge. Die blühen so darin auf, da genau das Unterstützt wird was die ausdrücken möchten. Andere fühlen sich hineingequetscht und auch das strahlen sie dann aus. Andere können sich nicht fühlen und auch das ist sichtbar.

Kleidung kann Sicherheit geben. Aber auch Einengen.

Gibt es Stimmen in mir die mit der einen Veränderung mitgehen möchten, und ich bekomm Impulse, kann es sehr bereichernd sein, diesen Nachzugehen.

Besonders Frauen wissen dies manchmal sehr gut zu nützen. 

So kann ich auch in Kleidern entweder mich eingesperrt fühlen, oder mein Potential fördern.

(Möchte ich diese Spiel nicht mit dem "Aussen" teilen, kann ich das auch mit meiner nicht sichtbaren oder privater Kleidung machen.)

Am spannendsten finde ich dabei den eigenen inneren Dialog, den ich habe, bei der Kleiderwahl. Da ich dann nicht nur spüre, wie es mir grad geht, sondern auch was der Tag so bringen wird. Bin ich im Fluss, bin ich auch "richtig" gekleidet.

Ein Thema über äusseres und inneres Klima.

0 Kommentare

Mystik Kunst und Heilung

Viele Jahre habe ich verbracht den Markplatz zu studieren und Künstler haben mich immer angezogen. Dieser Brennpunkt der Schöpfung und des Untergangs und das Gefängnis. Und ich habe dieses Potential gesehen und war begeistert und auch immer wieder ernüchtert. Leider fühlten sich die meisten nicht so wohl mit meinen Gedanken (die eines "Banausen").

Ein Teil einer Beobachtung: 

Es gibt wenige Künstler die Visionäre sind.

Was ist die tiefe Motivation hinter der Kunst? Ist es ein heil werden wollen, und ich fühle mich genährt, wenn ich „mein" Leid dadurch bezeugen kann. Ist die Wahrscheinlichkeit wirklich heiler zu werden sehr gering. Da das heissen würde, es gibt keine Inspiration mehr.  

Kontempliere ich Künstler mit deren Werken, erzählen sie mir ihre Geschichte (auch oft über dieses Leben hinaus).

Es ist eigentümlich wie sich Menschen Leid an die Wand hängen und oft auch noch anhimmeln dadurch manifestieren sie die Vergangenheit noch mehr.

Bewusstwerdung ist eine Sache. Bezeugen auch. Aber darin gefangen zu sein, dessen Sklave zu werden ist die Gefahr.

Bis wohin ist Kunst ein Raumöffner und ab wann ein Gefängnis?

Wir brauchen jetzt dringend Künstler, denen es gelingt, den Schmerzkörper zu durchbrechen, dass sie sich auch dem Neuen öffnen können und so Innovation unterstützen.

Man sieht, wenn sich spirituelle Praxis in Kunst ausdrückt oder eben nicht.

Kann Kunst ein Werkzeug sein heiler zu werden um sich dann der eigenen Essenz zu nähern um Zukunft einzuladen, also zum "Schmetterling" zu werden? Das schwierige der Künstler ist oft, dass sie sich in die eigene Schöpfung verlieben und dafür noch Anerkennung bekommen. Wo stattdessen vielleicht auch Mitgefühl angebracht wäre.

Wenn Kunst wirklich elektrisch wird, kann sie pure Innovation und sehr mächtig sein!

 

Ist Kunst ein Werkzeug, dass ich oft oder manchmal einsetze?

Ist Kunst meine Heimat, die ich schätze und ich kann damit auch gut in der Welt sein?

Ist Kunst der einzige Ort an dem ich mich zu Hause, gesehen und angenommen fühle, dass einzige was mir Kraft gibt? Wo ich eine Daseinsberechtigung für mich empfinde?

Bin ich in Liebe mit der Kunst und darf ich Gefäß sein?

Bin ich Getriebener und abhängig, dass ich mich ständig für Kunst oder Marktplatz zerrissen fühle?

Kunst kann so wie Spiritualität zur Entwicklung beitragen oder als Umgehungsstrasse genutzt werden.

Künstler neigen so wie Spirituelle manchmal dazu sich abzuheben von der Norm, und finden sich in diesem Bereich wieder, wo "nur sie" die einzigen sind, die unverstanden und alleine etwas tragen oder sein müssen. Und benützen so die Gabe als Schutz sich zu verstecken und werden dadurch manchmal auch "unheilbar", weil sie sich selbst im Weg stehen.

(Diese Gefahr sehe ich auch überall da, wo jemand Macht hat oder in wichtigen Positionen

ist. Dabei wäre es dort am notwendigsten banale alltägliche Schattenarbeit zu machen. Erst wenn ich mit dem Volk mittanze, begreife und spüre  ich deren Bewegung. Aber diese Thema gehört in ein einen anderen Artikel.)

0 Kommentare

Ganz heil werden ist nur als Gesamtheit möglich

Ich kann zwar viel Schattenarbeit machen und viel „transformieren".

Aber gelöscht ist Trauma meiner Meinung erst, wenn es in der Gesamtheit der Einheit nicht mehr da ist.

Z.B. die Narben meines Aufwachens bleiben, auch wenn ich das Thema für mich gelöst habe. Bin ich in einem hohen State stabil, ist es scheinbar weg. Tauche ich aber in das tiefe Menschsein habe ich eine spezielle Verbindung zu Menschen, die ähnliches durchmachten (das kann auch über ein Leben hinausgehen). Rutsche ich mit der Bewusstheit in den Keller, ist das Potential da, dass alte Traumainformationen wieder reaktiviert werden können. Ich glaube sogar, dass das wichtig ist, da es so die Verbindung zum Gesamten System hält.

Das heisst nicht, dass ich darunter leiden muss, aber Information ist Information.

Deshalb gibt es für mich individuelle "Erleuchtung" nicht, wie sie von vielen gesehen wird.

Wir sind erst erwacht, wenn wir als Gesamtheit aufwachen.

Ich kann durch eine besondere Gabe oder Hingabe meinen speziellen Teil beitragen, der mit unter sehr wichtig sein kann, aber das ist es auch schon.

0 Kommentare

Ehrlichkeit

Oft gibt es Situationen im Leben, wo es essentieller ist, Dinge nicht zu sagen, da es mehr zur Unordnung beitragen würde.

Was ich aber essentiell finde ist mit meiner ganzen inneren Wahrheit zu gehen, Schritt für Schritt.

Ich bin ehrlich zu mir und entscheide Moment für Moment welche Information wann hilfreich ist zu geben, sodass möglichst wenig falsche Bilder entstehen.

Füttere ich das Kollektiv ständig mit Fehlinformation macht das unnötiges Karma.

Durch Einfühlen, was grad für mich und mein Umfeld möglich ist, und das wieder jeden Moment neu kann ich mehr und mehr für mich ehrlich in der Welt sein ohne bei "Fakenews" mitzumachen.

Mir geht es um das, was in mir passiert und nicht das Aussen.

Denn bei Wiederherstellung von Beziehung ist Vertrauen das um und auf.

Wie vertrauensvoll bin ich für mich selbst? Für andere?

Werde ich mit mir mehr und mehr klarer, brauch ich mich um das Aussen nicht gross zu kümmern. Dann kann ich auch gut mit Feedback aller Art umgehen.

0 Kommentare

Natürliche Präzession

Wie finde ich raus, was mein Körper von einem Eintopf im Moment nicht verträgt?

 

Wie weit muss ich von einer Situation rausgehen um zu überblicken, was sich da gerade abspielt? Wie sehr muss ich mich in eine Situation einlassen um fühlen zu können um mich kümmern zu können. 

Sehr schnell lande ich da in enormer Energieverschwendung, wenn ich nicht präzise genug bin?

Im Shiatsu arbeite ich nicht an den Stellen die "schreien", wo die offensichtlichen Symptome liegen, sondern mache mich auf die Suche nach den Stellen, die "zu leise" sind. Wo zu wenig Energie ist. Gelingt es mir die zu finden und in Fluss zu bringen, gleicht sich der rest natürlich aus. Dies sollte ein möglichst natürlicher Akt sein, der kaum Energie braucht. Verkrampfe ich mich als Praktiker, bin ich nicht ganz da!

 

Ich möchte hier aber weder über kochen noch über Körperarbeit sprechen, sondern um "schwierige" Situationen oder Beziehungsmomente.

Kleine Situationen werden oft verkannt, da ich vielleicht glaube, mich zuerst ums grosse kümmern zu müssen.

Kümmere dich um die Dinge, wenn sie klein sind! (z.B.Affenbrotbäume, kleiner Prinz)

 

Wie nähert sich ein Kind (aus gesundem Umfeld) einer gefährlich scheinenden Situation? Es nützt natürlich die Energie der Entdeckungsfreude genau bis zu den Punkt, wo sich die Angst zeigt und tanzt mit der Angst, so lange sie noch aufregend ist. Wird die Angst grösser, holt es sich Unterstützung vom Umfeld, um so in der Leichtigkeit bleiben zu können und so muss es sich nicht verschliessen. Ein gesundes Kind verschwendet keine Energie! Da dies nicht der Natürlichkeit des Lebens entspricht.

Gesunde natürlich entwickelte Kinder ernähren sich von der Inspiration, und Neugierde ohne Wertung.

 

Können wir ähnlich tanzen mit Situationen, die uns schwierig erscheinen?

Kann ich mir eingestehen, dass mich etwas an einer Situation erschreckt, verstört hat und ich mich so weit zurücknehmen muss  bis mir klar wird, was mich da triggert?

Auch wenn ich 90% von der Situation beinhalten kann muss ich mich trotzdem um die 10% kümmern, da sonst unnötige Energieverschwendung stattfindet.

 

Kann ich genau an der Grenze tanzen, wo Aufregung und Angst sich die Hände reichen und ich noch ganz da sein kann? Ganz fühlen?

Muss ich einen Teil schalten, bin ich nicht hilfreich!

 

 

Es ist zuerst mal hilfreich Egoanteile wie: Heilen wollen, nicht der Böse sein zu wollen, Angst Ansehen zu verlieren... im Blick zu haben!

Auch geht es sehr um sich der Scham zu stellen. Die Verantwortung meiner vergangenen Handlungen zu übernehmen, was nicht heißt in alten Verträgen hängen zu bleiben!

 

Ich sehe es als meine Verantwortung an, so weit aus Situationen rauszugehen wie nötig, um einen möglichst erwachsenen reflektierten Blick darauf haben zu können. (Und wenn das heißt, dass ich auf den Jakobsweg gehe..)

Es funktioniert nicht effektiv, wenn Süchtige, Süchtige retten und heilen wollen!

 

Es ist im Grunde egal, ob ich Verantwortung für eine Familie oder eine grosse Firma habe. Das Prinzip ist immer das gleiche.

 

Zuerst muss ich meinen Motor starten. Bin ich bei meiner Kraft kann ich mich behutsam an das Rätsel, das zu lösen ist heranwagen. Achtsamkeit ist das Wichtigste. Solange ich bei meiner Kraft bin bin ich geschützt durch Verletzlichkeit. Ich kann es mir erlauben, so feinfühlig aufzumachen, dass ich das leiseste Flüstern hören kann und genug Raum und Zeit habe effektiv auf alles zu reagieren, so lange es subtil ist. Das ist dann so, wie ein sensibles Instrument zu stimmen.

 

Und eine Situation kann viele Ebenen davon haben. Wo  ich mich präzise einzeln Einfühlen muss, um klarer zu werden.

 

 

Wie komme ich in meine Kraft?

Wie kommt ein Kind in seine Kraft?

Natürlich in einem nicht feindlichen Umfeld, das nährend, begleitend unterstützt ist und natürliche Grenzen zum daran wachsen da sind.

Was kann ich jetzt für mich tun, um mir ein ähnliches Umfeld zu schaffen?

(Das kann ich schon in meinem Zimmer mit meinem "höheren Selbst" kreieren!)

Ich habe mir mal diesen Ort beim Pilgern in mir selbst noch einmal mehr bewußt gemacht. Das ist praktisch, da er immer dabei ist - nur manchmal vergesse ich das leider...

 

Die Angst vor Wespen zu überwinden gelingt eben nicht am besten dadurch in dem man dauernd in Wespennester hinein steigt.

Es macht vielleicht mehr Sinn, sich zu stärken, sich mit einer Wespe anzufreunden, sie zu kontemplieren, bis sie dir dann ihre Geschichte erzählt...

 

Ich trage die Weisheit des gesunden Kindes in mir wie jeder! Ich muss immer wieder neu lernen ihm zu lauschen. Weil ich Anfänger bin! 

Habe ich die Grösse zu meinen Stärken und Schwächen als Mensch zu stehen? Sie anzusprechen, da sie sowieso im Raum sind? Dann wird Schutz durch Verletzlichkeit erst so richtig wirksam!

 

0 Kommentare

Warum wir nicht heilen

Ein Grund dafür kann sein: Aus Sicht der Mystik:

Manche Menschen, oder viele wollen gar nicht heil werden.

Heilen ist ein sehr eigenverantwortliches sich auf den Weg machen. Da hin zu schauen, wo es nicht angenehm ist. Anzuerkennen, wo ich gerade stehe und selber die Verantwortung dafür zu übernehmen. Begebe ich mich auf meinen eigenen Heilungsweg, begegnen mir von Natur aus die Menschen, und/oder Begebenheiten, die mich dabei unterstützen, immer genau in dem Schritt, der grad möglich ist. Das ist unabhängig von Zeit und Geld.

Und ich rede nicht von "nur" medizinisch heil und schmerzfrei im Körper oder Seele zu sein. Ich kann auch heil werden in einem kranken Körper. Ich meine das ganzheitlich.

Heilen hat viel mit sich verneigen zu tun, mit Demut, mit loslassen, mit sich hingeben, mit (ego)"sterben".

Warum gehen Menschen wenn sie kurz vor einem heilenden Durchbruch stehen vom heilenden Feld weg und suchen sich Menschen die sie als Verbündete nehmen, die ihnen weiter das o.k. geben, weiter Öl ins Feuer zu giessen. Welche Verträge laufen zwischen Patienten und Therapeuten. Und wie leer kann eine Praxis auf einmal werden, wenn ein Therapeut erkennt und beschienst keine Schattendynamiken mehr zu unterstützen.

Wie viele Menschen kaufen sich  Therapeuten über Jahre und wechseln sie genau dann aus, wenn sie kurz vor einem heilenden Durchbruch sind?

Mit einer Psychose z. B. gebe ich Verantwortung ab, habe viel Macht und Einfluss auf mein gesamtes erpressbares Umfeld. So versuche ich alte Strukturen zu halten...

Gesund zu werden bedeutet oft loslassen, ganz neu anfangen müssen, alleine sein, Ansprüche an das Leben an sich selbst oder an andere aufzugeben, bedeutungslos sein. ohne Macht zu sein. Einfach nur klein und nackt. Wer will das schon?

Ich denke, dass jeder mit dem was ihm begegnet auch ein Weg der Entwicklung möglich ist. 

Wieso geschieht Heilung, wenn wirkliche Bereitschaft da ist, scheinbar wie von selbst?

Nichts kann heilen, was nicht will, auch wenn das oft ein unbewusster Prozeß ist. 

Das ist so, wie wenige wirklich Demokratie leben wollen, denn das ist genau so eigentlich ein sehr eigenverantwortliches Konzept.

Die meisten Menschen haben eben nichts gegen abhängig sein, wenn sie selbst auch Macht ausüben können und sich dadurch sicher fühlen können.

Wer will denn wirklich frei sein ohne emotionale Verträge?

Ich glaub, das ist etwas für wenige. Dazu braucht es ein höheres Bewusstsein, als uns als Masse zugänglich ist.

Die Herausforderung ist Räume zu bezeugen, ohne heilen/helfen zu wollen und anerkennen, was ist. Und keine Schattendynamiken zu unterstützen. 

Und kann ich, oder will ich meinen blinden Fleck in Situationen nicht sehen, da die Erkenntnis  "zu" schmerzhaft wäre?

 

 

0 Kommentare

Vertrauen Kontemplation

"zähme mich" (kleiner Prinz)

 

Wie geht das mit dem Vertrauen?

Ich kann es weder erzwingen noch erlernen, aber ich kann dieses Thema erforschen.

  • Kann ich überhaupt mir vertrauen? Bin ich mein größter "Feind"? Vergifte ich mich selbst mit zurückhalten, klein halten, ...selbst beschimpfen...
  • Hab ich den "Feind" in meinem Bett? Ist mein Partner mein "Feind"? Oder mein Kind?, mein Eltern?.....
  • Ist das Aussen mein "Feind", meine Firma, Nachbarn?....
  • oder gar Gott? hat er mich vergessen? bin ich ihm egal?

oder ander rum:

 

  • wo, wann darf ich einfacher nur sein ?
  • Welcher Bereich in meinem Leben lässt mich in Flusse sein?
  • Wo ist mein Bereich, wo ich mich auftanke, während ich am leben teilnehme.


Was macht mich müde, laugt mich aus, macht mich krank, kostet mir Energie?

 

Es ist interessant, dass wir Menschen oft guten Sinn dafür haben das Geld gut einzuteilen und es nicht beim Fenster hinaus zu werfen.

Würden wir das auch mit unserer Energie tun? Wo wären wir dann?

 

Wo ist unsere Natürlichkeit mit unserer intimsten Resource umzugehen?

Auch wenn unsere blinde Flecken das "Spiel" spannender machen, kann ich doch mal anfangen, wenigstens alle Löcher wenn es nicht anders geht provisorisch zu stopfen um nicht während des Prozesses "auszubluten".

 

 Wo beißt sich die Katze in den Schwanz?

 

0 Kommentare

Urvertrauen

Das Menschsein ist nicht sicher. Unsicherheit und Angst sind ein Teil unseres Mensch seins. Wie kann ich zu einem Ja finden in meinem Nein?

 

"Ich vertraue dem göttlichen Kern in dir. Und ich sehe dein Nein in deinem menschlichen da sein. Und alles ist gut."

Das ist auch vielleicht das, wofür wir auch da sind. Diese Menschlichkeit zu bezeugen, ohne sie zu persönlich zu nehmen. Und doch auch mehr und mehr als Einzelner diesen Schmerz durch uns durch fliessen zu lassen, ohne uns davon schwemmen zu lassen.

 

Letztlich ist das fehlende Vertrauen in mein Gegenüber, in die Welt, in die Menschen, ein Nein zu Gott.

Das Menschsein an sich ist eine Sache der Trennung. Und wenn da keine Einheit ist, ist da natürlicher weise auch irgendwo ein kleineres oder grösseres Nein.

Also wenn ich mich frage, ob ich den Menschen, oder dir als Mensch vertrauen kann? Kommt da natürlicher Weise irgendwo die Grenze und es kommt ein Nein mir entgegen. Würde es nicht kommen, wären wir nicht getrennt, also Einheit, was auch immer das in diesem Kontext heisst.

Meine Erfahrung mit Vertrauen ist, dass ich Vertrauen vorschieße, oder mich zumindest darum bemühen kann. Aber mit der Gewissheit, wenn ich es mit Menschlichkeit im generellen Sinne zu tun habe, kommt irgendwann der Punkt, wo die Liebe aufhört. Komm ich im Begegnen an das Nein zwischen uns. Von mir oder vom Gegenüber.

Solange ich das in einem grösseren Bewusstsein beinhalten kann, ist das Liebe. Und ich werde unter dem Nein in der Welt nicht Leiden.

In dem Moment, wo ich an die Grenzen meiner eigenen Liebesfähigkeit als Mensch ankomme, trifft mich das Nein der Welt. Und dieses Nein ist der Schmerz der Welt, der bewusst noch so wenig beinhaltet werden kann.

Auch ist da manchmal vielleicht ein zu hoher Anspruch an mich selbst, der mich in dieses Dilemma bringen kann.

Und ich kann es trainieren, immer mehr ein Ja zu meinem und deinem Nein zu haben. Ein hervorragendes Training mich in den Dienst zu stellen, mich zu verneigen vor Gott. Und mehr und mehr meinen authentischen Platz einnehmen.

0 Kommentare

Die Unvereinbarkeit von Mann und Frau?

Oder - dort, wo ich mich "nur" verneigen kann....

 

Ich erforsche den Ärger, der in mir da ist.

Es gibt da ein feminines Wissen, das ganz heilig ist.

 

Wenn ich es intellektuell verstehen will, ist das so wie wenn ich zwei Kabel ganz unterschiedlicher Art ohne Zwischenstück verbinden möchte. Da gibt es einen Kurzschluss.

Oder ich verneige mich.

 

Versuch ich mich auf der Gefühlsebene dem Maskulinen damit zu zeigen, ist Traurigkeit da, und auch Hilflosigkeit, Unsicherheit, nicht wissen wie,...

Oder ich verneige mich.

 

Auf der körperlichen Ebene - Das Weibliche hat tiefes Wissen, was ihr Körper braucht, um gesund und kräftig zu sein. Aber es scheint keine Übersetzung in die maskulin geprägte Gesellschaftsstruktur zu geben, sonst wären viele Frauen energetisch nicht so am Limit.

Ich verneige mich.

0 Kommentare

Vertrauen

trust is the relationship to the unknown

 

Vertraue dem Vertrauenswürdigen

und vertraue dem Nichtvertrauenswürdigen

das ist wahres Vertrauen (TaoTeKing 49)

 

nicht zu vertrauen ist wohl eine der grössten Energieverschwender...

Je wahrhaftiger ich darüber nachdenke desto absurder wird Misstrauen

 

Wenn ich vertraue, ist es nicht mehr dramatisch, wenn ich keinen Durchblick habe.

Oft ist es nicht halt möglich Situationen ganzer zu erfassen. 

Je gelassener ich mitten im Chaos bleiben kann, desto hilfreicher bin ich..

0 Kommentare

Beziehungswiederherstellung bei "Trennungen"

Da Beziehung ja jeden Moment neu entsteht, gibt es eigentlich dann ja auch keine Trennung. Vielleicht trifft es Klärung des Beziehungsraumes eher. 

Ich hab so ein inneres Bild: wenn jeder Aspekt eines sich Beziehens sich immer neu erfinden darf. Eine Ehe hat z.B.  sehr viele Aspekte des sich beziehend, vor allem wenn auch Kinder daran beteiligt sind.

 

Hier gehe ich vor allem auf die intime Begegnung ein:

  • Beziehungswiederherstellung
  • Entsüchtigung
  • Anerkennen der eingehen Mächtigkeit und das weise Umgehen damit

Manchmal finden wir uns in festgefahrenen intimen Beziehungen wieder und es scheint wie ein Bann darauf zu liegen, dass Entwicklung scheinbar nicht zulässt.

 

Energetisch gesehen strahlen wir unterschiedliche "Wellen" aus.

Manche sind im höchsten Potential, manche sind Angstwellen, ...

Je höher wir entwickelt sind im Bewusstsein, umso mächtiger ist das was wir ausstrahlen. Umso mächtiger wirken dann auch Schatten Dynamiken.

Dann wundern wir uns, dass ich mich entwickle und mein Partner scheinbar nicht und auf einmal wird er scheinbar immer abhängiger von mir bzw. unserer "Beziehung".

Was dahinter passiert schaut noch mal anders aus.

Wenn mein Bewusstsein steigt, fahre ich auf einer höheren Energie, das verstärkt die Intensität in meinem Umfeld. Also mit Menschen, die mein tätliches Umfeld bilden, trinken täglich von diesem Nektar mit. (und meinen oft, es ist ihre Basisaustattung, die immer da ist). Entwickle ich mich weiter, mein Weg verändert sich, kommt natürlicher Weise Widerstand.

Was dabei meiner Meinung nach sehr essentiell ist, mein Bewusstsein über diesen Prozess.

Es geht darum Beziehungen wieder herzustellen, um den nächsten Schritt machen zu können.

Menschen die mir nahestehen, aber die natürliche Bewegung zeigt Veränderung an

werden alles unternehmen, um diesen Nektar nicht zu verlieren (oft unbewusst!).

Was ist meine Aufgabe dabei? (abgesehen von meinem eigenen Abhängigkeiten)

Meiner Erfahrung nach braucht es eine hohe Disziplin diesen Prozess so bewusst wie möglich zu beinhalten. Neben meiner eigenen Trauer, habe ich die Verpflichtung in der höchsten Form den anderen zu unterstützen, in die Eigenverantwortung zu gelangen.

Wie helfe ich meinem Partner bei der Entwöhnung, wenn ich die Gewohnheit bin?

Ich studiere diese Dynamiken seit sehr vielen Jahren. Und das Herausforderndste ist wirklich der höchsten Weisheit gerecht zu werden, wenn ich gleichzeitig persönlich involviert bin. Kernessenz ist: Klaren Raum schaffen! und vor allem mich selbst konsequent daran zu halten.

Gewohnheiten abbauen, speziell die, die Bindung verstärken.

Sexualität z.B. ist die mächtigste davon. Ich rede hier von der körperlichen Nähe und den Austausch von Körperflüssigkeiten. Jeder Sex bindet, egal welcher Motivation. Und das ist wichtig bewusst zu machen!

Sehr viele energetische Geschäfte laufen im Raum dazwischen ab. Und es liegt an mir, die Verantwortung dafür zu übernehmen. Auch wenn es mir das Herz zu zerrissen droht.

 

 

Oft wird erst während der Trennung einer Beziehungen das Ausmaß der tiefe der Verbindung erfassbar!

Und dieser Prozess ist ein Sterbeprozess auf gewisser Ebene. Und das braucht Bewusstheit. Kann ich den Raum halten, wenn mein Partner stark auf meine Klarheit reagiert und trotzdem auch meinen inneren Prozess beinhalten?

Oft ist diese Klarheit für mich selbst auch eine grosse Herausforderung, das dies ja auch meine Abhängigkeiten, oder Gewohnheiten betrifft. Oder die Form wie ich zu Energie gekommen bin.

Je klarer mein Rahmen wird, den ich halte umso mehr ich nein zu Abhängigkeiten sage, umso weniger attraktiv wird der Raum für Gewohnheiten.

Meine Wellen, die ich aussende werden klarer, was häufig unsere Unterschiedlichkeiten verstärkt. Und da ist gut nicht Konfliktscheu zu sein.

Wenn diese Reibung gesund ablaufen kann, entsteht mehr und mehr Freiheit. Parallel dazu lauft der Trauerprozess, der seine Zeit braucht.

Auch wenn die Verarbeitung in unterschiedlichen Weisen passiert, und es oft überhaupt nicht liebevoll aussieht. Wichtig ist die Energetik dahinter.

Manchmal ist es , dass der inzwischen ehemalige Partner noch lange Wut hat, oder in anderen Phasen der Trauer festhängt. Wenn ich mich um meinen Anteil gekümmert habe im Sinne der mir höchsten Möglichkeit den gemeinsamen Rahmen zu halten, auch über die Trauerphase hinaus, ist das alles was ich tun kann. Das sieht vielleicht oft nicht mitfühlend aus. Klarer Raum ist Projektionsfläche für die tiefsten Abgründe des menschlichen Daseins.

 

Eine Trennung zu meistern ist das wahre Eintauchen in die Intensität des menschlichen Daseins. Da es ein Sterbeprozess ist. Und beim sterben die höchste Möglichkeit die tiefste Intensität und eine hohe Transformationsmöglichkeit gegeben ist.

Vor allem muss ich noch mal ganz ins Leben eintauchen um ganz sterben zu können um ganz neu geboren zu werden.

 

Diese auch aus dem Zen inspirierte Praxis kann auch sehr hilfreich sein: Beim täglichen einschlafen das tägliche sterben zu üben.

Das hilft sehr dabei, sich in all dem nicht so wichtig zu nehmen :)

0 Kommentare

Spannungsfeld Elternschaft und Ausdruck in der Welt

Im Spannungsfeld zwischen Elternschaft und meinem Ausdruck in der Welt.

Meist knapp an der Grenze.

Eine harte Schule für Perfektionisten!

Die Moment zu Moment Praxis der Superlative!

Eine effektive Art Schattenarbeit zu machen.

 

0 Kommentare

Ganz da und doch in der Welt?

Kann ich ganz mit meiner Wahrheit da sein, auch wenn das für viele die Zukunft ist?

Und zugleich mich vollkommen ausdrücken in der Welt?

Was spielt sich wo in mir ab, wenn der Himmel auf die Erde trifft?

Kann ich die Reaktionen beinhalten? Wo fängt meine Angst, oder mein Ego an sich einzumischen und das persönlich zu nehmen, was so auf einen zukommt?

Wie sehr kann ich dem Film auf der Leinwand widerstehen und mich auf das konzentrieren woraus und wie er gemacht ist?

0 Kommentare

Ganz am Marktplatz ankommen

ein neues Gefühl da zu sein

Sehr viel inneres Studium die letzten Monate haben meine meiste Konzentration auf Innen gerichtet. Jetzt scheint die Zeit gekommen, wo ganz langsam und sachte sich Subtiles anfängt zu verkörpern. 

Es ist ein sehr spannender Prozess. Einerseits wird mehr und mehr die Klarheit die gestärkte Basis und die Kraft spürbar, die sich durch mich zeigt. Zugleich scheint der Herzraum sensibler denn je. Aber auch die Bereitschaft sich dem ganzen Schwierigen in einer ganz neuen Weise noch intensiver zu widmen und dabei ganz da zu bleiben.

Ich erahne Möglichkeiten der Vernetzung, des Austausches und Zusammenarbeit in ganz neuer Form.


0 Kommentare

Zeit

In der Einheit ist weder Zeit noch Raum. Da scheinen Dinge vor der Tür zu stehen, wenn ich nachsehe aus der Trennung heraus, scheint nichts da zu sein. Alles ist da - nichts kann gesehen werden.

Jeder Moment trägt die Möglichkeit in sich, zu verschmelzen, zu Wasser zu werden. Doch der Moment ist nicht jetzt; das Jetzt von Gestern und Morgen. Wo es ein Jetzt gibt, ist Zeit.

Doch dieses Eins sein findet wo statt, wo es einfach ist - sowieso - ohne Zeit und Raum ...


0 Kommentare

Der Raum dazwischen

In jeder Situation, in schwierigen und vor allem in schönen, dem Aspekt des nicht Wissens Raum zu geben, egal wie "sicher" wir uns oft fühlen. Die Demut vor dem Größeren - dem, das ich nicht erahnen kann. Da fängt der Raum dazwischen an zu schwingen. In diesem Raum dazwischen kann ich bedingungslose Liebe erahnen ...


0 Kommentare

Ankommen in der Begegnung

Was heißt es sich wahrhaftig Einzulassen auf ein UNS? Nicht in der Einheit, wo eh alles Eins ist. Sondern intim zu sein hier, jetzt 2015 Auge in Auge. Haut auf Haut. Da kommt die Liebe vom Berg ins Tal. Da, wo das grauen der Menschheit die Herzen sprengt. Das Tränenmeer fließt.

So viel Schmerz ist da im Kollektiv, dass es heilige Beziehungsräume braucht, die auf Vertrauen bauen, um die Traumen langsam zu schmelzen  ...

0 Kommentare

Mut

Was hindert mich in die Intensität des Jetzt einzutauchen?

Oder: Hab ich den Mut mich in die mir höchst mögliche Intentsität des Augenblicks hineinzuentspannen - jeden Moment neu?

In schönen, wie in schwierigen Momenten. Das Jetzt ist alles was wir haben.


0 Kommentare

Kinder authentisch begleiten

..noch eine Vision?..

Kinder authentisch begleiten

spielen = lernen = arbeiten...alles Wörter, die Entwicklung ausdrücken könnten...

Die Motivation der Handlungen meines Kindes.
Der junge Mensch ist so wie jeder - jeden Moment neu...
Jeden Moment neu die Handlungen des jungen Mitmenschen versuchen zu ergründen.
Ich entdecke zwei grundsätzliche Unterschiede in der Motivation:

die eine:

Der junge Mensch möchte sich erweitern, Grenzen spüren, um sich klarer wahrnehmen zu können, erforschen, teilnehmen, sich ausdrücken,...

Der junge Mensch befindet sich noch als Teil der Welt (des gesamten Spiels)

die andere:

Strategien benützen, um irgendein Bedürfnis zu befriedigen.

Der junge Mensch muss um sein überleben kämpfen. Er empfindet sich nicht mehr als natürlicher Teil von der Welt. Er ist sich der Liebe nicht (mehr) sicher.

Bei der ersten Variante kann der junge Mensch aus dem Vollen schöpfen, da er sich als Teil der Welt empfindet und sein natürliches Potential ausdrücken kann.

In alle Richtungen.. das heißt auch, dass er alle Triggerpunkte des Umfeldes auch drücken kann, was für alle eine Einladung ist, bei sich tiefer zu schaun..(Einladung zum eigenen heiler werden). Das Kind ist eigenverantwortlich in seinen Handlungen – die Natur bietet die klaren Grenzen.

Voraussetzung:

  • das ist nichts, das ich als pädagogische Ratschläge nachmachen kann oder nicht..Hier geht es um meine eigene Haltung zum Leben, um jetzt hier sein. Bin ich bereit ohne zu werten mich dem Jetzt zu stellen ohne mich zu beschweren? Im Grunde ist diese Form von Begleitung ein authentisches mit mir sein. Das BEI MIR SEIN, wirklich bei mir, ist die Voraussetzung dafür, dass ich angemessen für mein Umfeld, also auch meinem Kind da sein kann.

  • Es geht nicht um konfliktfrei, oder sanft um jeden Preis,.. wahrhafte Liebe heißt beinhalten können, was ist. Und das kann so heftig sein, wie das Leben im Moment so ist.. Erst wenn ich die unangenehmen Dinge mehr und mehr beinhalten kann bin ich mehr und mehr authentisch da.

  • das eigene Kind als vollwertigen Mitmensch zu betrachten von Anbeginn an..das heißt, anzuerkennen, dass wir beide gleichwertig voneinander lernen können. Ich lebe ihm vor, wie es hilfreich ist, sich zu dieser Zeit in diesem Teil der Welt in das Miteinander einzufügen..Ich darf von ihm abschauen, und mich erinnern lassen vom Moment zu Moment neu und jetzt da zu sein. Ein Kind das noch nicht mit Überlebensstrategien blockiert ist benützt sein Denken noch in gesunder Weise, das heißt, nur dann, wann es hilfreich ist..

  • Achtsamer Umgang: egal, ob es darum geht den jungen Menschen nicht zu stören, wenn er grad in einem Projekt vertieft ist, oder er Bedürfnisse ausdrückt, dass ich dem in einer Natürlichkeit nachgehe.. Einfach gesagt: Alles was ich mir für mich selbst im tiefsten Inneren wünsche: gesehen werden, geliebt werden, in meinen da sein angenommen, dazu zugehören,.. versuche ich von Moment zu Moment meinem Umfeld zu geben. Was manchmal besser gelingt und manchmal vielleicht weniger. Es geht aber nicht darum, wie gut ich... sondern dass ich...von moment zu moment mich neu darin übe. Schritt für Schritt auf den Weg zu einem neuen WIR..

  • Ein Umfeld schaffen, wo es nicht isoliert ist von der Welt, in der wir leben, aber doch einen geschützten Rahmen (dem Bedürfnis entsprechend) um genug inspirierendes zu finden um nachzumachen, auszuprobieren... da ist die große Herausforderung (für mich im Moment) die Ausgewogenheit im Umfeld zu finden. Meine Vision ist, dass Adrian an der Gesellschaft teilnimmt, doch die Werte des Miteinanders, der Herzbegegnung, und den authentischen kreativen Impuls, mit den jeder hierher kommt nicht verliert. Also geht es darum, dass der junge Mensch (der vielleicht in seiner Seele viel älter ist als ich) seine natürliche Verbundenheit mit der Welt nicht verliert

Ist das ursprüngliche sich Beziehen auf die Welt gestört, fängt der Kampf (= Krieg) an..

Mögliche Themen/Ursachen sind z.B.:

  • welche Haltung bring ich als zukünftiger Elternteil mit? Befinde ich mich im Kampf mit mir und der Welt, oder bin ich schon auf dem Weg zu mir?..

  • wenn ein Kind entsteht, fängt in dem Moment Beziehen an. Stell ich mich dem nicht, da ich Angst habe dich vielleicht doch zu verlieren, verlieren wir die ersten Monate in denen wir uns von Moment zu Moment aufs Neue beziehen können.

  • Alles was ich in der Schwangerschaft durch Schattenarbeit (Arbeit an mir: Heilung des Inneren Kindes,..) lösen kann, brauch ich nicht an mein Kind weitergeben. Je leichter mein Gebäck, umso leichter die Geburt...(lt. Erika Pichler).

  • die ersten Monate: Nicht nur für den neuen Menschen, auch für die Eltern fängt ein neues Leben an. Ist die Zeit und der Raum und vor allem die (innere) Ruhe da? Um im neuen Leben anzukommen. Alle Sinne des neuen Menschen brauchen Ruhe und Zeit sich auf diese Welt einzustellen. In dieser Zeit passiert viel Entwicklung und wir als Eltern können es angemessen unterstützen, wenn wir versuchen den neuen jungen Menschen von Moment zu Moment aufs neue kennen zu lernen. Gerade am Anfang ist dies so sehr sichtbar, wie neu man jeden Moment ist... Die Kommunikation ist noch beschränkt, aber sehr einfach und eigentlich sehr klar. Ein Kind das weint braucht Unterstützung und keine Beruhigung oder Ablenkung!!!

Viele großartige Menschen widmen sich diesm Thema einige davon sind:

  • Begleitung in der Schwangerschft: Leider geht Erika Pichler 2015 in Pension.
    Ihre Arbeit hat schon viel bewegt! Ernestina Mazza bietet in ihrer Akademie Bios eine Fülle von Einladungen zu sich selbst..

  • freie Bewegungsentwicklung Emmi Pikler hat da viel geforscht und beschrieben..

  • Vorleben statt erziehen: Jesper Juul sagt viel darüber..

  • Lernen mit Begeisterung: Gerald Hüther widmet sich diesem Thema aus Sicht der Gehirnforschung

  • Wieder ins Beziehen kommen: Thomas Harms unterstützt beim wieder in Begegnung zu kommen in Begleitung und Seminaren..

  • Elternschaft als spirituelle Praxis: TransParents ist ein sehr wertvolles Projekt der Vernetzung und des Praktizierens einer neuen WIR-Kultur mit unseren Kindern

Jeder Mensch ist so bunt wie das Leben. Und jeder hat seinen Weg zu gehen, wohin auch immer er ihn führen mag..

Große Entwicklungsmöglichkeiten in der Elternschaft:

  • Begleiten statt (ab)erziehen
    Wenn ich glaube, was gut für mein Kind ist und glaube zu wissen, was richtig und falsch ist, bin ich arrogant dem Leben gegenüber. Also geht es hier auch sehr viel um die Demut vor dem Größerem. Wenn wir als Menschheit so schaun, wo wir uns gerade befinden, schaut es nicht so aus, als wüssten wir wie es geht...

  • es geht auch ohne urteilen und bewerten: Unsere Gesellschaft ist sehr geprägt von alten Strukturen. Die Situation unseren Zeit fordert uns auf neuer zu denken!

  • Strategien, Macht ausüben,.. sind Ausdruck von Hilflosigkeit oder Überwältigt sein von einer Situation.

  • Ich kann mich jeden Moment entweder für die Angst oder die Liebe entscheiden..mein Kind macht mir eh nur alles nach...

  • Erkennen, die bedingungslose Liebe, die mein Kind mir entgegenbringt: sobald sich eine Situation entspannt, ist das Kind vom ursprünglichen Impuls her sofort wieder für das Leben verfügbar! Kinder sind (noch) nicht nachtragend!


0 Kommentare

Vom Sammeln und sich Einlassen

Vom Sammeln und sich Einlassen

  • Wenn ich sammle, kann ich  ü b e r  die Dinge sprechen die ich sammle. Wenn ich mich einlasse auf etwas, kann ich aus der Erfahrung heraus sprechen. Das ist ein großer Unterschied. Fürs sammeln (von Werkzeugen zur Entwicklung z.B.) reicht mein Verstand. Das hat aber nichts mit Entwicklung zu tun. Beim Einlassen öffne ich mein Herz für die Erfahrung und laß den Verstand in den Hintergrund treten.

Ein ganzes Zimmer voller Werkzeuge nützt nichts. Einlassen auf ein für mich im Moment passendes Werkzeug läßt was Neues entstehen...

Menschen sammeln von je her gern. Das trägt zur scheinbaren Sicherheit bei.. Wir sammeln nicht nur Materielles, sondern auch Wissen.. In meiner beruflichen Laufbahn und auf meinem spirituellen Weg ist mir dieses besonders aufgefallen. Nur da gibt es einen großen Unterschied. Und zwar die Motivation, die dahinter steckt, wenn ich mich mit gewissen Dingen beschäftige. Dient es meiner Karriere, meiner Sicherheit, meinem Selbstwert, so kann sich schon einiges ansammeln im laufe eines Lebens. 

Ist meine Motivation das EINLASSEN ins Leben in meinen nächsten Schritt, auch wenn ich noch nicht weiß, wo der hingeht. Lasse ich mich ein, obwohl es manchmal sehr unbequem ist. Wenn es meine Gewohnheiten bedroht...

Anders gesagt: Es gibt Menschen, die haben eine umfangreiche Bibliothek zuhause, die scheinbar keinen spirituellen Lehrer missen lässt, trotzdem stecken sie in Basics fest und wundern sich, dass das alles nicht hilft...

Und es gibt Menschen, die interessieren sich scheinbar nicht für spirituelles, haben aber wichtige mystische Prinzipien in ihr Leben integriert, besser gesagt leben aus ihnen, da es einfach ihrer Natürlichkeit entspricht. Vielleicht sieht man es ihnen nicht so an, da sie sich nicht in dieser Szene bewegen.

Meiner Erfahrung nach kann ich mir Erkenntnisse nicht aneignen. Ich kann mich nur einlassen. Und dem  folgen, wo es mich hinzieht. Wo höhere Entwicklung möglich ist. Das kann ein Buch, ein Mensch eine CD, ein Berg, ein Wasser sein, was auch immer. Das weiß das Herz, wenn ich den Mut habe, darauf zu hören.

Der Kopf geht gern den scheinbar leichteren Weg. Wenn ich auf einmal zumache, wenn ich etwas höre, was mir nicht gefällt. Und grase halt dann die nächste esoterische Wiese ab. Wieder bis zu dem Punkt, wo es eng wird... so irre ich im Dschungel dumpf herum und kann Echtes von Unechtem nicht unterscheiden.

Das Einlassen ist die beste Schulung für das Gespür von Wahrhaften und von Attrappen.

Und noch was. Wirklich interessant wird es, wenn ich den Fokus auf Entwicklung habe. Und dann von Menschen zu lernen, die in dem was ich lernen möchte weiter entwickelt sind wie ich, auch wenn sie sich in vielleicht einigen anderes Dingen schwerer tun. 


0 Kommentare

Heilung

Wenn wahre Begegnung stattfindet, darf Heilung passieren

Die Sehnsucht immer heiler zu werden, immer ganzer, immer mehr anzukommen hier auf der Erde, im Jetzt, im Leben ...

In die wahre Intensität des Lebens einzutauchen ...

es gibt immer noch ein weiter ... ein mehr ... die Entwicklung geht immer weiter ... immer weiter ...

 

So habe ich viele Jahre als Masseurin studiert, was Berührung verändern kann.

Doch schnell habe ich erkannt, dass es nicht sehr effektiv ist, nur den Körper zu behandeln. Meine Unzufriedenheit wurde größer, jemehr mir klar wurde, da fehlt noch eine viel größere Perspektive ...

Mit Shiatsu kam ich der Essenz schon viel näher ...

Auch durfte  ich tiefer blicken, in die ganzheitliche Psychotherapie (u.a. Aufstellungsarbeit) als Assistentin.

 

Die forscherische Sehnsucht betraf gleich meinen Beruf wie meinen inneren Weg.

(Seit meiner Mutterschaft ist dies untrennbar miteinander verwoben.)

Jidu Krishnamurti, Ernestina Mazza, Marshall Rosenberg, Thomas Hübl waren und u.a. maßgebliche Inspiratoren und Unterstützer meines Prozesses, der immer weiter geht...

So komme ich mehr und mehr an,  in mir selbst, in der Begegnug mit meinem Sohn (jeden Moment neu), im Vertrauen, meinem Weg zu folgen, dem ich dem Höherem gewidmet habe: aus Liebe und Dankbarkeit zum Leben, aus Neugierde am Erforschen, aus Demut vor dem Grösserem, aus Lust mich in die Intensität hineinzu entspannen ...(egal ob es schwierig ist , oder schön).

Jedenfalls das alles verändert meine berufliche Arbeit!

 

So liegt meine Leidenschaft darin in Begegnung zu gehen im Jetzt, zu schauen, was der Moment grad braucht.

Meine Begleitung hat auch das Ziel die Neugierde auf sich selbst zu wecken, Eigenverantwortlichkeit zu fördern, Werkzeuge zu vermitteln;

meine Körperarbeit als Unterstützung um loszulasses, was bereit ist zu gehen ...

 

Was in Beziehung tritt darf heilen!

 


0 Kommentare

Vom Fluss und der Blockade

Vom Fluss und der Blockade

  • Energetische Nachhaltigkeit umfasst für mich das ganze Spektrum eines wahrhaft ganzheitlichen Lebensstiels.

Meiner Ansicht nach ist es wenig Effektiv im Außen was verändern zu wollen, wenn die Veränderung nicht in einem selbst stattfindet.
(Die Welt ist ein Spiegel)

Es braucht viel Energie um eine Veränderung im Außen zu bewirken, wenn sie nicht gleichzeitig im Inneren stattfindet.

Anders gesagt, verändert sich das Außen ohne mein aktives zu-tun, sobald ich beginne mir ehrlich zuzuhören.

Alles was nicht in fluss ist, verschwendet Energie!

Ich sehe es als sehr erstrebenswert, so wenig wie möglich Energie zu verschwenden. Wenn man in diesem Fluss ist, wird man nicht müde von dem was man tut. Fließen = empfangen und weitergeben. Dies wird einem früher oder später bewusst, wenn man an einem Gewässer sitzt ..(meditiert)..

Meiner Ansicht nach ist der größte, (wenn nicht einzige) Ursprung der Verschwendung von Energie die Angst.
(Ich rede hier nicht von der gesunden Form, die unserer Selbsterhaltung dient)

Ich meine diese Angst, die entsteht, wenn wir uns scheinbar in der Trennung befinden. In dieser Trennung befinden wir uns als Menschheit wohl schon sehr Lange. Dies wird oft nicht mal als stagnierter Zustand empfunden, oder erkannt.

Alles was stagniert ist nicht lebendig!


Nochmal zu der Angst:
Angst ist Trennung
Trennung ist Blockade
Blockade ist Schmerz
Schmerz in körperlicher oder seelischer Version
Angst hat viele Facetten. Die Angst ist ein wahrer Verkleidungskünstler. zum Beispiel:
Flüchten in Dumpfheit jeder Art = dem nicht Begegnen wollen, was anklopft
Das nicht Anerkennen wollen, was ist = z.B.: ausweichen in Oberflächlichkeit
Selbstablehnung = z.B: Pfeile nach Außen schießen (urteilen über andere), oder auf sich selbst (Selbstaufopferung für andere)
und vieles mehr..

Da interessiert mich die Motivation hinter diesen Handlungen.
Wo ist es möglich, sich von der Angst in die Liebe (= in den Fluss) hinein zu entspannen.

Wenn man einmal den Fluss des Lebens in oder durch sich gespürt hat, weiß man, dass nicht fließen dem lebendigen nicht dient.
Es liegt an der Selbstverantwortung jedes Einzelnen durch tägliche Praxis (Eigencoaching) dies zu kultivieren, bis es im Alltag Platz nimmt und so ein Teil des Lebens wird, wie das Zähne-putzen.

..ampfoch lei sein..


0 Kommentare

Elternschaft als spirituelle Praxis

Elternschaft als spirituelle Praxis

Mit Anfang zwanzig machte ich meine ersten Erfahrungen mit Zen-Meditation.Dies ist zu einer Art Basisverankerung in meinem Leben geworden. Weniger das regelmäßige Sitzen, mehr die Erfahrungen währenddessen.

Oder auch, wenn man sich im täglichen Leben zu den unterschiedlichsten Begebenheiten in einer Meditation wiederfindet (oder dem tiefen Eintauchen in das Lebendige, was gerade stattfindet).

Das Leben hat mir gezeigt, dass Lebendigkeit und Stille aus der gleichen Quelle kommen.

..ampfoch lei sein..

Gerade an einem Zeitpunkt in meinem Leben, wo Ruhe und Raum zur Meditation was scheinbar sehr Existentielles für mich waren, fand ich mich in anderen Umständen wieder.

Wie soll das nun zusammenfließen? Muttersein und Meditative Praxis

Mir blieb nichts anderes übrig, als mich in diesen Lebensumstand hinein zu entspannen. Meine innere Führung war stark und klar.

Daraus ist eine wundervolle spirituelle Praxis entstanden, mit dem wertvollen Aspekt des tief verwurzelt Seins, was das Muttersein so mit sich bringt.

Die besondere Herausforderung von Moment zu Moment da zu sein für das Wesentliche.

Die Mutterschaft als spirituelle Praxis ist eine der höchsten Formen, in die tiefe Essenz des Mensch-Seins einzutauchen und zugleich göttliches durch sich fließen zu lassen.

Das klingt zwar vielleicht sehr romantisch, die tägliche Praxis fordert wirklich alles, wenn du bereit bist, bis dein Ego kein Sein mehr bei dir hat. Und wenn es mal vorbei schaut, was natürlich immer wieder vorkommt, ist der Wach-Meister Kind schon zur Stelle...

..ampfoch lei sein..


0 Kommentare