Über mich

Gelerntes Handwerk, Forschergeist und Stille

Ich begleite Menschen in Räumen von Berührung, Achtsamkeit und Beziehung.

In meiner Arbeit verbinden sich Shiatsu, Körperwahrnehmung, achtsame Selbstbegegnung und die Erfahrung aus vielen Jahren Prozess- und Projektbegleitung. Es geht mir um ein feines Hinhören: auf den Körper, auf das, was sich zeigt, auf Grenzen, auf Wandlung und auf den nächsten stimmigen Schritt.

 

Ich bin in Osttirol aufgewachsen, nahe an Bergen, Wetter, Stille und Natur. Diese frühe Nähe zum Einfachen, Ursprünglichen und Unmittelbaren hat mein Wahrnehmen geprägt. Vielleicht kommt daher mein Vertrauen in das, was nicht immer sofort erklärbar ist, aber spürbar werden kann.

 

Seit vielen Jahren forsche ich an der Schnittstelle von Körper, Bewusstsein, Beziehung und Alltag. Ein wichtiger Einschnitt war mein Jakobsweg 2005. Er hat mein Verständnis von Praxis verändert: Gehen, Atmen, Wahrnehmen, Innehalten – nicht als Ausnahme, sondern als Weise, dem Leben zu begegnen.

 

In der Begleitung meines eigenen Kindes entstand auch die wöchentliche Waldgruppe „Kinder natürlich begleiten“. Gemeinsam mit Eltern und Kindern forschten wir daran, was gesunde Entwicklung unterstützt: Natur, Rhythmus, Beziehung, freie Bewegung, klare Struktur und die Selbstregulation der Erwachsenen.

 

Diese Frage begleitet mich bis heute – dem jeweiligen Alter entsprechend. Elternschaft bewusst zu leben bedeutet für mich, immer wieder neu hinzuhören: Was braucht dieses Kind, dieser junge Mensch, jetzt? Was braucht es an Freiheit, Halt, Grenze und Vertrauen?

 

Achtsame Kommunikation war dabei von Beginn an ein wesentliches Werkzeug. Nicht die Kinder sollten zuerst „funktionieren“, sondern wir Erwachsenen übten, uns selbst wahrzunehmen und zu regulieren, um einen sicheren, lebendigen Rahmen anbieten zu können. Dieses Erfahrungswissen fließt bis heute in meinen Blick auf Beziehung, Entwicklung und Eigenverantwortung ein.

 

Meine Arbeit ist nicht nur Methode. Sie ist auch gelebte Übung.

 

Ich interessiere mich für die Räume, in denen der Himmel die Erde berührt. Wo ein Mensch den anderen berührt. Wo Liebe den Schmerz berührt. Wo ein gesundes Nein ein Ja zum Beziehen werden kann.

 

Heute bewegt sich meine Arbeit in mehreren Feldern:

  • Shiatsu und Körperarbeit in meiner Praxis in Lienz
  • achtsame Einzelbegleitung und Begleitung im Alltag
  • Workshops, Gruppenräume und Erfahrungsräume
  • Projektbegleitung, vor allem dort, wo Kunst, Körper, Bewusstsein und gesellschaftliche Fragen einander berühren

Ich arbeite mit Menschen, die sich selbst feiner wahrnehmen möchten. Mit Menschen in Übergängen. Mit Menschen, die nach einer verkörperten Form von Achtsamkeit suchen. Und mit Gruppen oder Projekten, die Räume öffnen möchten, in denen etwas Wesentliches sichtbar, spürbar oder sagbar werden darf.

 

Mein beruflicher Weg begann in der Körperarbeit. Seit 1998 bin ich selbständig tätig, seit 2007 als Dipl. Shiatsu-Praktikerin. Über die Jahre sind Achtsamkeit, Meditation, Kommunikation, Trauma- und Prozessverständnis, Kunst- und Kulturarbeit sowie eigene Forschung hinzugekommen.

 

Was mich durch all diese Felder begleitet, ist die Frage:

 

Wie können wir in Beziehung bleiben – mit uns selbst, mit anderen, mit dem Körper, mit dem Leben?

 

Mehr zu meinem Weg, meinen Fortbildungen und meinen Wirkfeldern findest du auf den Unterseiten. Ausgewählte Projekte, Gedanken und Vertiefungen sammle ich im Blog.